Linebackers Treffen 02. – 04.10.2015

Linebackers Treffen 02. – 04.10.2015


02.10.2015 Anreise und großes Hallo. Sind wirklich alle da? Alle alle? Jahaaaa. Boggler, Yaneq, Vaas, Nici, Snake, Kain, Bonnie, Arythikus und NochN. Die Anreise war leicht und luftig in die Abendsonne hinein. Bonnie nahm Kain und Arythikus mit, Boggler kam mit dem Zug aus der Ferne, Nici und Snake aus der Nähe, Vaas mit dem Auto aus mittelweitweg und Yaneq fiel zweimal lang hin und war da. Wo jetzt? Backnang. Ein kleines Städtchen kurz vor Stuttgart. Das Hotel schräg gegenüber vom Dönerstand war schnell gefunden, und bequem. Den ersten Abend verbrachten wir wartend bei Schatzi mit einem Burger später im Tante Emma wo man dem NochN anstelle einer Visitenkarte eine Speisekarte in die Hand drückte. Nimm mit, wir haben genug davon. OK. Feucht fröhlich ging es zurück ins Hotel.



03.10.2015 Frühstück mit alle Mann und Frau. Nici hatte eine schreckliche Nacht und offenbarte ihre schwarze Seele. Was war geschehen? Ein Stinkekäfer! Im Zimmer. Sie hat ihn zermatscht. Das gehört sich so. Hat Sie denn kein Mitleid mit den Käferkindern? Nein, die töte ich auch!! NochN: Käferkindertöter. So. Noch einen Capuccino? Der war übrigens sehr gut und auch das Frühstück sehr umfangreich und lecker.


Mit der Regionalbahn ging es dann auf die Stuttgarter Wasen. Ein unglaubliches Fest. Lauter Buden und Fahrgeschäfte, die das Herz höher schlagen lassen. Erst mal ein Bier. Die Sonne lacht und wir gleich mit. Lauter gut gelaunte Menschen in Dirndl und Lederhosn. Die Stimmung in den Bierzelten um 11.30 Uhr bereits derart am kochen, dass die Menschen auf den Bänken stehen und feiern. Da reinkommen? Fehlanzeige. Also lieber bummeln und Dirndl schaun. Was für ein toller Tag. NochN Bierchen.


Dann kam der Moment, an dem sich alles veränderte. Transformer hieß das Ding. Ich weiß nicht, ob Du das kennst aber Du willst nur raus oder sterben, während links und rechts neben Dir zwei Leute feiern und nach mehr rufen. Ich kam weder raus, noch starb ich, doch die G-Kräfte konnten sich zwischen Red-Out und Black-Out nicht entscheiden und der blöde Typ am Steuerknüppel ruft „Wollt ihr noch mehr?“ Ich hätt ihn killen können. Noch einmal kopfüber mit sechzig Sachen in die Kurve und rauf und runter. Vaas und Arythikus wollten am liebsten gleich noch mal, doch Boggler hatte, genau wie NochN, die Nase gestrichen voll. Bei Nici mussten wir die Knoten aus den Haaren operativ entfernen. Man hörte das Messer von Kain ploppen und ab war das Stroh. Wir haben uns dann auch die restlichen Fahrgeschäfte gekniffen. Nach Transformer bist Du durch. Aus – Finito. Ein Bierchen noch, denn die Sonne brennt.


In Waiblingen, im CBC Waiblingen, haben wir die Lokalspeizialität des Ortes genossen: Durchdrehende Reifen auf Asphalt mit Zwiebelröstbraten und Käsespätzle. Für NochN eine Extraportion. Dass die dann auch drinblieb nach dem Transformer war ein kleines Wunder von Waiblingen. Den Kaffee genossen wir im Café Incontro auf dem Waiblinger Markt. Der Kaffee war gut, die Bedienung hatte Potenzial. Zur Entspannung dann noch eine gepflegte Runde Billard im P13. Unn in dem Buff gonnde mor nischema gemiedlisch ene gubansche Zigarre rochn!. Die Kugeln rollten, wir hatten Spaß. Eine Runde Dart zum Abschluß in der Snake seine Gewinnerqualitäten unter Beweis stellte. Zurück nach Backnang wo sich NochN und Bonnie zurück zogen, denn morgen stand die lange Fahrt nach Hause an. Der Rest der Crew versackte im Irish Pub und killte den Bestand an Teifkühlpizzen und Falmmkuchen des Ladens. Die Bedienung bedankte sich indem Sie Kain eine neue Frisur verpasste. Die war hees wie Bumagagge. Um drei Uhr wurden unsere Recken vom Personal rausgekehrt. Alle gingen schlafen, bis auf Nici – die ging auf Käferjagd.



04.10. 2015 Leichte Katerstimmung beim Frühstück, aber die gute Laune von Vaas war ansteckend. Der Junge ist einfach nicht klein zu kriegen. Yaneq schlug den Besuch des Feuerwehrmuseums in Winnenden vor. Kain war da sofort Feuer und Flamme und auf ging’s. Es ist ein unglaublich umfassendes Museum mit Stücken seit dem Mittelalter, über die Kaiserzeit, den Krieg, bis in die Moderne. Du weißt, dass Du alt wirst, wenn Du eine Feuerwehr, die im Museum steht, noch live im Einsatz gesehen hast. . . Die freiwilligen Helfer im Museum erzählten strahlend jedem, der es wissen wollte alles über die Exponate. Und Kain war wie im siebten Himmel. Soo viel Spielzeug. Einfach nur schön.


Mittags Einkehr im Sulzbacher Schlössle Bräu. Ein Brauhaus? Kommentar von Kain: „Um mich von einer Brauerei fernzuhalten, müsstet ihr mich schon fesseln. Und das geht nur mit Kryptonit und das habt ihr nicht.“Lecker Zwiebelrostbraten mit Spätzle gemampft. Kurz vor dem Abschied öffnete Vaas noch seinen Kofferraum und jeder nahm sich noch drei Flaschen guten Stoff aus der Gegend mit. Lindenbräu Vollbier, feinwürzig. Für den Flow. Der war an dem gesamten Wochenende unglaublich und allgegenwärtig. Gute, teilweise kontroverse Gespräche. Tiefe Einsichten in die Welt der Anderen und ein Wochenende, das in Erinnerung bleiben wird.


Wir sehen und in Bückeburg 2016